C. Jentner GmbH | Metallveredelung

Sauer und cyanidisch verkupfern für Elektronik, Automotive, Maschinenbau und weitere Anwendungsfelder

Galvanisch verkupfern

Galvanische Verkupferung in zwei Varianten

Zur Wahl stehen Kupfer cyanidisch, etwa als Haftschicht auf schwer beschichtbaren Basismaterialien, und Kupfer sauer für eine leitfähige, duktile Funktions- oder Aufbauschicht. Das cyanidische Bad hat eine hohe Streufähigkeit, kommt besonders bei Zink-Druckguss zum Einsatz und wird in der Gestellgalvanik und der Trommelgalvanik genutzt. Kupfer sauer scheidet schneller ab und ergibt eine glänzende Schicht. Dieses Verfahren bieten wir nur in der Gestellgalvanik an. Cyanidisches Kupfer bringen wir auf Zink-Druckguss und Buntmetalle wie Messing und Bronze auf, in der Gestellgalvanik auch auf Stahl. Saures Kupfer eignet sich für Stahl, Edelstahl und Buntmetalle, gegebenenfalls auch für Aluminium. Typische Einsatzfelder der Verkupferung sind etwa die Elektronik und der Maschinenbau. Auf die Kupferschicht folgt oft eine weitere Beschichtung, etwa mit Nickel.

Oberflächenübersicht

Kupfer-Varianten

Kupfer cyanidisch, Haftschicht auf schwer beschichtbaren Basismaterialien

Kupfer cyanidisch

Cyanidisches Kupfer dient als Haftschicht auf Werkstoffen, die sich schwer beschichten lassen, oder als eigenständige Aufbauschicht. Wir verarbeiten es in der Gestell- und Trommelgalvanik.

Kupfer sauer, leitfähige und duktile Aufbauschicht

Kupfer sauer

Saures Kupfer ist leitfähig und duktil. Eingesetzt wird es als Funktions- oder Aufbauschicht, etwa für Elektronik, Maschinenbau und Automotive.

Galvanisches Verkupfern bei der C. Jentner GmbH

Für industrielle Serien übernimmt die C. Jentner GmbH als Metallveredelungs-Spezialist in Pforzheim das galvanische Verkupfern im Lohnauftrag. Beide Kupferverfahren laufen bei uns getrennt. Die hohe Streufähigkeit des cyanidischen Bades sorgt auch in Vertiefungen, Bohrungen und an Kanten für eine gleichmäßige Schichtdicke. Saure Kupferbäder streuen schwächer und scheiden dafür deutlich schneller ab. Dickere Funktions- und Aufbauschichten lassen sich damit wirtschaftlich herstellen. Saures Kupfer ist gut dehnbar und übersteht ein nachfolgendes Biegen oder Crimpen der Bauteile ohne Rissbildung. Die Schicht ist glänzend und porenfrei und gleicht kleinere Unebenheiten aus. Auf Zink-Druckguss wird saures Kupfer häufig auf einer cyanidischen Kupferschicht aufgebaut, die zunächst die Haftung sichert.

In der Gestellgalvanik steht ein Warenfenster von bis zu 800 × 600 mm zur Verfügung. Dort lässt sich Kupfer auch selektiv auf ausgewählte Flächen begrenzen. In der Trommelgalvanik ist das wegen der losen Chargierung nicht möglich. Strom und Wärme leitet Kupfer so gut wie kaum ein anderes Metall, auch als galvanisch aufgebaute Schicht. Als Haftschicht trennt cyanidisches Kupfer das Basismaterial vom Elektrolyten der nachfolgenden Beschichtung. Gefragt sind verkupferte Bauteile zum Beispiel in der Elektronik, im Maschinenbau und in der Automobilindustrie. Die Kupferschichtdicke messen wir in der Fertigung per Röntgenfluoreszenzanalyse (RFA). Das Qualitätsmanagementsystem ist nach DIN EN 9100 zertifiziert, das Umwelt- und das Energiemanagementsystem nach DIN EN ISO 14001 und DIN EN ISO 50001.

Pascal Siebler | Key Account Management

pascal.siebler@jentner.de | +49 7231 418094-11

Ihr Bauteil, Ihre Kupferoberfläche

Zum Start brauchen wir nur das Basismaterial, die gewünschte Kupfervariante und die Bauteilgröße.