Gold, Palladium, Nickel, Cr-III-Passivierung und weitere Oberflächen für sicherheitskritische Kontaktbauteile. Qualitätsmanagementsystem nach DIN EN 9100 zertifiziert.
Lohngalvanik für Defense
Beschichtung für die Verteidigungstechnik
Als Metallveredelungs-Spezialist mit Sitz in Pforzheim beschichten wir unter anderem Kontaktbauteile und Steckverbinder für Zulieferer der Verteidigungstechnik. Sicherheitskritische Anwendungen verlangen ein zertifiziertes Qualitätsmanagementsystem und eine Fertigung ohne Lücken in der Nachweiskette.
Das Qualitätsmanagementsystem der C. Jentner GmbH ist seit Herbst 2025 nach DIN EN 9100 zertifiziert, Umwelt- und Energiemanagementsysteme nach DIN EN ISO 14001 und DIN EN ISO 50001.
Branchenanforderungen
Worauf es in der Verteidigungstechnik ankommt
DIN EN 9100 als Grundlage
Ein nach DIN EN 9100 zertifiziertes Qualitätsmanagementsystem setzen Auftraggeber in Luft- und Raumfahrt sowie Verteidigungstechnik in der Regel voraus.
Rückverfolgbarkeit
Bauteile müssen sich bis zu Basismaterial und Prozessschritt zurückverfolgen lassen, soweit Kunde oder Vorschriften das fordern.
Beständigkeit unter Extrembedingungen
Beschichtungen an Steckverbindern müssen Salzwasser, Chemikalien und Temperaturwechsel über lange Betriebszeiten hinweg widerstehen.
Dokumentierte Lieferkette
Herkunft und Prüfnachweise von Rohstoffen und Vorlieferanten müssen lückenlos dokumentiert sein, gerade bei Bauteilen für sicherheitskritische Systeme.
Präzise Einzelteilbeschichtung
Sicherheitskritische Kontaktbauteile werden einzeln am Gestell fixiert, statt lose im Schüttgut beschichtet zu werden.
Passende Oberflächen
Beschichtungen für Defense-Bauteile
Defense-Anwendungen beschichten wir überwiegend per Gestellgalvanik.
Gold
Stabile Übergangswiderstände für sicherheitskritische Kontaktflächen.
Palladium
Wirtschaftliche Alternative zu Hartgold bei vergleichbarer Beständigkeit.
Sulfat-Nickel
Diffusionssperre und Zwischenschicht unter Edelmetalloberflächen.
Cr-III-Passivierung
Cr-VI-freie Konversionsschicht für Aluminiumgehäuse, als Korrosionsschutz und Lackhaftgrund.
Typische Defense-Bauteile
Von Rundsteckverbindern bis Sensorgehäuse – ein Auszug aus unserem Defense-Portfolio.
Rückverfolgbarkeit ohne Lücken
DIN EN 9100 verlangt Rückverfolgbarkeit in dem Umfang, den Kunde oder Vorschriften festlegen. Ein digitales Produktionssystem erfasst deshalb jeden Warenträger einzeln: Basismaterial, Badparameter, Messergebnis. Die Daten bleiben mit der jeweiligen Charge dauerhaft verknüpft.
Zertifizierungen
DIN EN 9100 wird in der Verteidigungstechnik in der Regel vorausgesetzt. Das Qualitätsmanagementsystem der C. Jentner GmbH ist seit Herbst 2025 nach dieser Norm zertifiziert, das Umweltmanagementsystem nach DIN EN ISO 14001 und das Energiemanagementsystem nach DIN EN ISO 50001.
Kontakt
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Johann-Staib-Str. 2
75179 Pforzheim
FAQ
Häufige Fragen
DIN EN 9100 deckt ausdrücklich Luft- und Raumfahrt sowie Verteidigungstechnik ab und ist gleichwertig mit der internationalen AS9100. Nur zertifizierte Zulieferer werden in der internationalen Lieferantendatenbank OASIS der IAQG gelistet. Unser Qualitätsmanagementsystem ist seit Herbst 2025 nach DIN EN 9100 zertifiziert.
Für Kontaktbauteile und Steckverbinder in der Verteidigungstechnik kommen bei uns vor allem Gold, Palladium, Sulfat-Nickel sowie Cr-III-Passivierung auf Aluminium zum Einsatz. Gold und Palladium sichern stabile Übergangswiderstände, Nickel dient häufig als Zwischenschicht.
Jede Charge wird mit Basismaterial, Prozessparametern und Messergebnis lückenlos dokumentiert. Ein digitales Produktionssystem verknüpft jeden Warenträger mit seinen Fertigungsdaten, sodass sich die Beschichtung im Nachhinein nachvollziehen lässt.
Defense-Bauteile beschichten wir überwiegend per Gestellgalvanik. Da jedes Teil einzeln am Gestell fixiert ist, lassen sich sicherheitskritische Kontaktflächen präzise und reproduzierbar beschichten.
Steckverbinder in Defense-Anwendungen müssen Salzwasser, Chemikalien und Temperaturwechsel über lange Betriebszeiten aushalten. Gold- und Palladiumschichten bleiben unter diesen Bedingungen anlauf- und korrosionsbeständig.
Als Basismaterial kommen Edelstahl und Buntmetalle in allen drei Verfahren infrage, in der Gestellgalvanik außerdem Stahl, Aluminium und Hochleistungswerkstoffe wie AlBeMet. Steckverbindergehäuse bestehen häufig aus Aluminium, ihre Kontakte aus Buntmetall. Zwischen Grundmaterial und Gold- bzw. Palladiumschicht liegt in der Regel Nickel, das als Diffusionssperre wirkt.
Cr-III-Passivierung ist eine trivalente, Cr-VI-freie Chromkonversionsschicht auf Aluminium. Sie erhält die elektrische Leitfähigkeit und wird häufig als Lackhaftgrund für Aluminiumgehäuse und -bauteile eingesetzt.
Die Schichtdickenmessung erfolgt in der Fertigung per Röntgenfluoreszenzanalyse (RFA), ergänzt um regelmäßige Badanalysen. Die Messergebnisse werden je Charge dokumentiert und sind Teil der lückenlosen Nachweiskette, die Defense-Aufträge verlangen.
Anfragen können per E-Mail oder Telefon eingereicht werden. Für eine belastbare Kalkulation benötigen wir Angaben zu Basismaterial, Bauteilgeometrie, gewünschter Oberfläche und geforderten Dokumentationsnachweisen. Auf dieser Grundlage erstellen wir ein Angebot.
Lohngalvanik für die Verteidigungstechnik
Die C. Jentner GmbH ist Metallveredelungs-Spezialist in Pforzheim und veredelt Kontaktbauteile für Zulieferer der Verteidigungstechnik. In der Gestellgalvanik ist jedes Bauteil einzeln fixiert, bei einem Warenfenster bis 800 × 600 mm. Das unterstützt eine präzise Beschichtung sicherheitskritischer Kontaktflächen, die zugleich lückenlos dokumentiert wird.
Zum Portfolio zählen Gold, Palladium, Sulfat-Nickel und Cr-III-Passivierung. Das Qualitätsmanagementsystem der C. Jentner GmbH ist seit Herbst 2025 nach DIN EN 9100 zertifiziert, das Umwelt- und das Energiemanagementsystem ergänzend nach DIN EN ISO 14001 und DIN EN ISO 50001. Weitere Branchen, für die wir beschichten, zeigt die Branchenübersicht.