„Wir sind 100 Prozent CO2-neutral“ – Ein Artikel aus der GZ

Was haben Sie bislang erreicht, um Ihren ökologischen Fußabdruck zu minimieren?
Chris Jentner: Die Jentner Firmengruppe hat komplett auf CO -neutrale Produktion umgestellt. Die gesamte Lohngalvanik und die Herstellung der Chemie bei uns im Haus profitiert davon. Wir beziehen unseren Strom aus unseren eigenen Photovoltaikanlagen und den Rest aus Wasserkraft. Bei neuen Firmenautos setzen wir auf E-Fahrzeuge, die dann auch mit CO -neutralem Strom, also aus eigenen regenerativen Quellen, betrieben werden. Unsere Firmenflotte stellen wir peu à peu auf Strom um.

Was ist Ihr Antrieb für die ökologische Vorreiterstellung?
Nachhaltigkeit ist für einen Galvanik-Betrieb, der mit Chemikalien beziehungsweise Gefahrstoffen arbeitet, sehr wichtig, da man
hier genauer hinschaut. Wir recyceln das Wasser zu 95 Prozent und betreiben ganz intensiv die Wärmerückgewinnung. Nun war der nächste konsequente Schritt, dass wir unsere Energie aus CO -freien Quellen beziehen.

Hat Sie auch der gesellschaft­liche Wandel, ausgelöst von der Fridays­for­Future­Bewe­gung, beeinflusst?
Der Wunsch nach einer ökologischeren Produktion kam weniger von Kundenseite. Das Umweltbewusstsein war bei mir schon immer vorhanden. Das alles sind Entscheidungen aus eigenem Antrieb und sie entsprechen auch unserer Firmenphilosophie. Wir sparen damit zudem wertvolle Ressourcen ein – und sorgen so letztlich für eine effizientere Fertigung.

Hier der Artikel als PDF.

Autor: Hensleder, Goldschmidezeitung 2019